Quisquis praesumitur bonus,

donec probetur contrarium.

Kanzlei

Nach meinem Abitur in Weimar studierte ich Rechtswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Schwerpunkten im deutschen und europäischen Wirtschaftsrecht sowie der Zivilrechtspflege und Vertragsgestaltung.

Bereits während des Studiums engagierte ich mich für den Deutschen Mediationstag, der sich mit Fragen zur Qualität der Mediation und Mediation im Arbeitsrecht beschäftigte. An mein 1. Staatsexamen schloss sich die Referendarzeit im Landgerichtsbezirk Erfurt an. Diese Zeit beinhaltete Stationen am Amtsgericht Weimar, dem Rechtsamt der Stadt Weimar sowie einer Erfurter Anwaltskanzlei, deren Schwerpunkt unter anderem im Arbeitsrecht lag.

Den Entschluss Anwältin zu werden, fasste ich sehr früh und verfolgte dieses Ziel kontinuierlich. Es ist mir ein Anliegen meine Mandanten persönlich umfassend und praxisorientiert zu beraten und zu betreuen.

Mein Ziel ist es sowohl gerichtlich, als auch außergerichtlich stets eine optimale Lösung zu finden.

Durch meine Kooperation mit einer erfahrenen Fachanwältin für Familienrecht im Rahmen einer Bürogemeinschaft, ist es möglich auch die sensiblen Bereiche des Familien- und Erbrechts unter einem Dach zusammen zu fassen.

Katja Becker berät Sie beispielsweise in Scheidungsangelegenheiten, Kindschaftssachen, Unterhaltssachen, Sorgerechtsfragen sowie erbrechtlichen Angelegenheiten.

Tätigkeitsbereiche

Arbeitsrecht
Arbeitsrecht

Arbeitsrecht

Sie wollen einen Mitarbeiter einstellen und benötigen Hilfe bei der Erstellung des Arbeitsvertrages?
Sie wollen einen Mitarbeiter kündigen oder wurden gekündigt und wollen die Rechtmäßigkeit überprüfen?
Gern unterstütze ich Sie hierbei. Ob außergerichtliche Verhandlungen, die Verteidigung
gegen eine Kündigungsschutzklage oder die Erhebung Derselben, die anwaltliche
Vertretung hilft Ihnen Ihre Position auszuloten und optimal zu gestalten.

Strafrecht
Strafrecht

Strafrecht

Auf dem Gebiet des Strafrechts übernehme ich die Verteidigung von Angeklagten und bin
im Bereich der Privat- und Nebenklage beratend und unterstützend tätig.

Sie haben einen Strafbefehl oder eine Anklageschrift erhalten? Ihr erster Gang sollte zum Anwalt
sein, um die rechtliche Überprüfung einzuleiten. Gleiches gilt für das Ermittlungsverfahren.
Sollten Sie zu einer Aussage geladen werden, nehmen Sie Kontakt mit einem Anwalt auf.
Zivilrecht
Zivilrecht

Zivilrecht

Pacta sunt servanda. Verträge sind einzuhalten. Nicht immer kann an diesem Grundsatz festgehalten werden.
Besonders wenn eine Partei den Vertrag nicht erfüllt, Mängel auftreten oder sie gar getäuscht wurden.

Kündigung, Rücktritt, Anfechtung, Widerruf. Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie einen Vertrag geschlossen haben?
Haben Sie einen Vertrag geschlossen und wollen nicht länger an diesem festhalten?
Kontaktieren Sie mich und wir prüfen Ihre Möglichkeiten.

Das Gebiet des allgemeinen Zivilrechts ist so vielfältig wie aktuell. Täglich begegnet es uns in unserem Alltag.

Gern berate ich Sie bei der Erstellung oder Prüfung von Verträgen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Verkehrsrecht
Verkehrsrecht

Verkehrsrecht

Sie hatten einen Unfall und benötigen Hilfe bei der Schadensregulierung?
Sie wurden verletzt und möchten Schadensersatz geltend machen?
Sie benötigen einen Mietwagen und wissen nicht, welche Wagenklasse Ihnen zusteht?

Gern berate ich Sie und finde gemeinsam mit Ihnen eine praktikable Lösung.
Sie haben einen Bußgeldbescheid erhalten und möchten sich dagegen zur Wehr setzen?
Vereinbaren Sie einen Termin und ich prüfe die Erfolgschancen Ihres individuellen Falles.

17.12.2015

Fahrverbot aufgrund mehrerer Verstöße ohne Fahrverbot

Das Oberlandesgericht Hamm bestätigt die bisherige Rechtsprechung.

In seinem Beschluss vom 17.09.2015 bekräftigt das OLG Hamm, dass mehrere Verkehrsverstöße ohne Fahrverbot ein solches nach sich ziehen können.

In dem zugrunde liegenden Sachverhalt beging der Verkehrsteilnehmer innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren dreinmal den selben Verkehrsverstoß. Er wurde im Jahre 2012 und zweimal im Jahr 2014 bei der Benutzung seines Mobiltelefons am Steuer seines Wagens erwischt. Der Verstoß aus dem Jahr 2012 und der erste Verstoß des Jahres 2014 wurden jeweils mit einer Geldbuße bestraft. Der zweite Verstoß aus 2014 mit einer Geldbuße und einem einmonatigen Fahrverbot. Zusätzlich beging er in diesem Zeitraum zwei Geschwindigkeitsverstöße, bei denen er die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerorts jeweils um 22 km/h überschritt. Wegen dieser Verstöße wurde ebenfalls eine Geldbuße verhängt.

Der Verkehrsteilnehmer wandte sich gegen die Verhängung des Fahrverbotes.
Das OLG Hamm bestätigte das Urteil des Amtsgerichts und verwarf die Beschwerde des Verkehrssünders.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass der Fahrzeugführer seine Pflichten beharrlich verletzt habe. Im Wortlaut heißt es, dass eine solche beharrliche Pflichtverletzung dann vorläge, wenn ein Verkehrsteilnehmer durch die wiederholte beharrliche Verletzung von Rechtsvorschriften erkennen lasse, dass es ihm an der für die Teilnahme am Straßenverkehr erforderlichen rechtstreuen Gesinnung und der erforderlichen Einsicht in zuvor begangenes Unrecht fehle. Hierfür kommt es auf die Zahl der Vorderstöße, ihren zeitlichen Abstand und auch auf ihren Schwergrad an. Mehrere kleinere Verstöße können ebenfalls auf eine fehlende Rechtstreue hindeuten, wenn ein innerer Zusammenhang gegeben ist.

Der Betroffene hatte fünf Verstöße innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren begangen. Sämtliche Verstöße wiesen ein Gefährdungspotential für Dritte auf, was Rückschlüsse auf die Geeignetheit des Betroffenen zur Teilnahme am Straßenverkehr zulässt.

OLG Hamm, Beschluss vom 17.09.2015 - 1 RBs 138/15



Anika Klein

Rechtsanwältin

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Tel.: +49 (0)3643 48 99 401 | Fax: +49 (0)3643 48 99 409

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